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Drucklexikon · Farbe

CMYK

Fast jede Drucksache entsteht aus nur vier Farben. Wer das Prinzip kennt, vermeidet böse Überraschungen bei den Farben.

Kurz erklärt

CMYK ist das Farbmodell des Vierfarbdrucks aus Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key). Alle Farben entstehen durch Übereinanderdrucken dieser vier Grundfarben in feinen Rasterpunkten. Druckdaten sollten deshalb in CMYK angelegt sein.

Wie entstehen die Farben?

CMYK ist ein subtraktives Farbmodell: Jede Farbe „schluckt“ einen Teil des Lichts. Cyan und Gelb ergeben Grün, Magenta und Gelb Rot. Schwarz (K) sorgt für Tiefe und scharfe Texte.

CMYK und RGB

Bildschirme arbeiten mit RGB und können leuchtendere Farben darstellen als der Druck. Werden RGB-Daten gedruckt, werden sie umgerechnet – besonders kräftige Blau- und Grüntöne wirken danach etwas gedeckter.

Euroskala

Die Euroskala ist der europäische Standard für die vier Druckfarben im Offsetdruck. Sie legt fest, wie Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz aussehen, damit Drucksachen überall gleich wirken.

Darauf sollten Sie achten
  • Dokument von Anfang an in CMYK anlegen.
  • Bilder vor dem Export in CMYK umwandeln oder ein passendes ICC-Profil nutzen.
  • Für exakte Firmenfarben eine Sonderfarbe prüfen.

Häufige Fragen

Was passiert mit RGB-Daten?

Sie werden für den Druck in CMYK umgerechnet; leuchtende Töne können dabei gedeckter wirken.

Wofür steht das K?

Für „Key“ – die Schwarz-Druckplatte, die Konturen und Tiefe liefert.

Kann ich meine Firmenfarbe exakt treffen?

Mit einer Sonderfarbe nach Pantone oder HKS – siehe Druck mit Sonderfarben.

Weitere Begriffe: Farbe

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Zuletzt aktualisiert: 21.10.2026

Gesetzliche Gewährleistung

Mindestens zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung der Vertragsmäßigkeit für Waren, die in der Europäischen Union verkauft werden. In einigen Ländern gilt ein längerer Zeitraum für die gesetzliche Gewährleistung. Für gebrauchte Waren kann ein kürzerer Zeitraum gelten, jedoch nicht weniger als ein Jahr.

Verbraucherinnen und Verbraucher können ihre Rechte im Rahmen des gesetzlichen Gewährleistungsrechts geltend machen, z. B. wenn die Waren nicht der Beschreibung entsprechen oder nicht bestimmungsgemäß funktionieren. Verkäufer haften für jede Vertragswidrigkeit, die zum Zeitpunkt der Lieferung der Waren bestand und innerhalb des Zeitraums der gesetzlichen Gewährleistung erkennbar wird. Verkäufer müssen in solchen Fällen eine kostenlose Nachbesserung oder kostenlose Ersatzlieferung anbieten, in bestimmten Fällen eine Preisminderung oder eine vollständige Erstattung des Kaufpreises.

Was ist zu tun, wenn Sie vertragswidrige Waren erhalten? 1. Melden Sie dem Verkäufer das Problem so bald wie möglich. 2. Legen Sie einen Kaufnachweis vor, z. B. die Quittung, Rechnung oder einen Kontoauszug.

Verkäufer und Hersteller können auch gewerbliche Garantien gewähren, die unabhängig von der gesetzlichen Gewährleistung gelten. Die GARAN-Kennzeichnung zeigt beispielsweise, dass der Hersteller eine gewerbliche Haltbarkeitsgarantie ohne zusätzliche Kosten gewährt, die die gesamte Ware abdeckt.

Weitere Informationen: europa.eu/youreurope/garantien