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Drucklexikon · Druckverfahren

Offsetdruck

Der Offsetdruck ist das klassische Verfahren für Flyer, Broschüren und Plakate in mittleren und hohen Auflagen.

Kurz erklärt

Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren: Die Farbe wird von einer Druckplatte zunächst auf ein Gummituch und von dort auf das Papier übertragen. Er liefert sehr gleichmäßige Qualität und ist bei höheren Auflagen besonders wirtschaftlich.

So funktioniert es

Für jede Druckfarbe (CMYK) wird eine eigene Druckplatte belichtet. Druckende und nicht druckende Stellen liegen auf einer Ebene – sie unterscheiden sich darin, ob sie Farbe oder Wasser annehmen.

Vorteile und Grenzen

Vorteile: hohe, konstante Qualität, viele Papiere, günstiger Stückpreis bei großen Mengen, Sonderfarben möglich. Grenzen: Das Einrichten (Platten, Zuschuss) lohnt sich erst ab einer gewissen Auflage.

Offset oder Digital?

Für kleine Mengen ist der Digitaldruck meist günstiger und schneller, für große Auflagen der Offsetdruck. Welches Verfahren für Ihren Auftrag sinnvoll ist, entscheiden wir in der Produktion.

Darauf sollten Sie achten
  • Große Auflage? Offset lohnt sich.
  • Sonderfarben gibt es im Offsetdruck.
  • Das Verfahren müssen Sie nicht selbst wählen.

Häufige Fragen

Ab welcher Auflage lohnt sich Offset?

Das hängt vom Produkt ab; meist ab einigen hundert bis tausend Exemplaren.

Sieht man einen Unterschied zum Digitaldruck?

Bei normalen Drucksachen kaum; bei großen Farbflächen und Sonderfarben ist Offset im Vorteil.

Muss ich das Verfahren angeben?

Nein, wir wählen das passende Verfahren.

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Zuletzt aktualisiert: 21.10.2026

Gesetzliche Gewährleistung

Mindestens zwei Jahre gesetzliche Gewährleistung der Vertragsmäßigkeit für Waren, die in der Europäischen Union verkauft werden. In einigen Ländern gilt ein längerer Zeitraum für die gesetzliche Gewährleistung. Für gebrauchte Waren kann ein kürzerer Zeitraum gelten, jedoch nicht weniger als ein Jahr.

Verbraucherinnen und Verbraucher können ihre Rechte im Rahmen des gesetzlichen Gewährleistungsrechts geltend machen, z. B. wenn die Waren nicht der Beschreibung entsprechen oder nicht bestimmungsgemäß funktionieren. Verkäufer haften für jede Vertragswidrigkeit, die zum Zeitpunkt der Lieferung der Waren bestand und innerhalb des Zeitraums der gesetzlichen Gewährleistung erkennbar wird. Verkäufer müssen in solchen Fällen eine kostenlose Nachbesserung oder kostenlose Ersatzlieferung anbieten, in bestimmten Fällen eine Preisminderung oder eine vollständige Erstattung des Kaufpreises.

Was ist zu tun, wenn Sie vertragswidrige Waren erhalten? 1. Melden Sie dem Verkäufer das Problem so bald wie möglich. 2. Legen Sie einen Kaufnachweis vor, z. B. die Quittung, Rechnung oder einen Kontoauszug.

Verkäufer und Hersteller können auch gewerbliche Garantien gewähren, die unabhängig von der gesetzlichen Gewährleistung gelten. Die GARAN-Kennzeichnung zeigt beispielsweise, dass der Hersteller eine gewerbliche Haltbarkeitsgarantie ohne zusätzliche Kosten gewährt, die die gesamte Ware abdeckt.

Weitere Informationen: europa.eu/youreurope/garantien